Hilfe, die wirklich ankommt

Bremer Verein engagiert sich für Waisen in Togo / Zwei Projekte

(eb) Hilfe leisten, die wirklich ankommt – das erhoffen sich viele Menschen, die, für Projekte in Afrika , spenden oder sich ehrenamtlich engagieren. Dass das funktioniert, hat der Verein „Lebenschance“ aus Bremen mit gerade, einmal zwölf. Mitgliedern in den vergangenen Jahren bewiesen.

Normalerweise landen Waisen in Togo automatisch auf der Verliererstraße. Schul- und Berufsausbildung sind dort kostenpflichtig – doch weil niemand für sie zählt, gehen sie meist einer aussichtslosen Zukunft entgegen. Dieses Los trifft viele Kinder und Jugendliche, denn die Sterblichkeitsrate durch Krankheiten wie Aids ist hoch.

Der in Bremen lebende Togoer Roger Sodji wollte sich mit dieser Tatsache nicht abfinden, 1995 kaufte er in Privatinitiative einige Hektar Land in der Region Badja, um dort einfache Schulgebäude und ein Wohnhaus errichten zu lassen. Heute werden dort rund 50 Waisenkinder unter richtet. In einem weiteren Vorhaben erhalten erwachsene Waisenkinder in Lomé die Möglichkeit: einer kostenlosen Berufsausbildung – für Togo einzigartig. Dass ,‘ alle Absolventen bislang im Anschluss eine Beschäftigung fanden, spornte die „Lebenschance“-Vertreter zusätzlich an.

„Unser wichtigstes Anliegen ist, die festen Kosten der beiden Projekte in Badja und in Lomé zu decken“, sagt Sigrid Stierung vom Verein. „Schon mit geringen Mitteln ist dort viel zu erreichen. Um beide Projekte am Laufen zu halten, müssen monatlich 700 Euro zusammenkommen. Wir freuen uns deshalb über alle Menschen, die sich entschließen, zu helfen.“ Denn schon wenn viele Bürger regelmäßig einen kleinen Beitrag leisten, ist das langfristige Überleben der beiden Projekte gesichert.

Weitere Informationen gibt es unter Telefon (04 21) 5l 36 61 oder im Internet unter www.togo-hilfe.de. Spendenkonto: 2022242, BLZ 29070024, Deutsche Bank AG.