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	<title>Togo-Hilfe Verein Lebenschance e.V.</title>
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		<title>In Togo eine andere Welt erfahren</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 22:54:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wp_admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[BREMEN. Bremen, Paris, Br&#252;ssel - und dann Badja. Ein winziges Dorf in Togo, nur m&#252;hsam mit dem Landrover zu erreichen und weit weg von jeglichen Annehmlichkeiten, die die Zivilisation einer jungen Frau zu bieten hat. F&#252;nf Monate ist die Bremer Lehramtsstudentin Rebecca Rath in eine andere Welt eingetaucht - eine Welt, die f&#252;r 200 Waisenkinder zur neuen Heimat wurde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Bremer Lehramtsstudentin lebte f&#252;nf Monate in einem Dorf mit 200 Waisenkindern</h3>
<h4>Von Rose Gerdts-Schiffler</h4>
<p>BREMEN. Bremen, Paris, Br&#252;ssel &#8211; und dann Badja. Ein winziges Dorf in Togo, nur m&#252;hsam mit dem Landrover zu erreichen und weit weg von jeglichen Annehmlichkeiten, die die Zivilisation einer jungen Frau zu bieten hat. F&#252;nf Monate ist die Bremer Lehramtsstudentin Rebecca Rath in eine andere Welt eingetaucht &#8211; eine Welt, die f&#252;r 200 Waisenkinder zur neuen Heimat wurde.</p>
<p>Die 27-j&#228;hrige Bremerin war schon weit herumgekommen, als sie sich im vergangenen Jahr aufmachte, nach Togo zu reisen, um dort mit den 200 Kindern zu arbeiten. &#8220;Ich wollte mal einen anderen Blickwinkel einnehmen und verstehen, wie Menschen aus einer &#228;rmeren Region uns Europ&#228;er sehen&#8221;, sagt sie.</p>
<p>Schon die Hauptstadt Togos, Lome, barg &#220;berraschungen. Viele Bewohner sch&#246;pften ihr Wasser aus Brunnen. Nachts lagen gro&#223;e Teile der Stadt im Dunkeln. Die Frauen trugen schwere Lasten auf den K&#246;pfen. Die Stra&#223;en, so schien es Rebecca Rath, waren in katastrophalem Zustand.</p>
<p>Der Eindruck relativierte sich, als Adele Sodji, die r&#252;hrige Ehefrau des Dorfgr&#252;nders, mit ihr ins 50 Kilometer entfernte Badja aufs Land fuhr. &#8220;Ohne Landrover h&#228;tten wir keine Chance gehabt, da hinzukommen&#8221;, erz&#228;hlt die Studentin.</p>
<p>Nach einigen Stunden Fahrt &#252;ber Pisten und durch tiefe Schlagl&#246;cher hielt der Wagen vor einer kleinen Siedlung im Nirgendwo. Rebecca Rath. &#8220;Wir waren sofort von Dutzenden neugieriger Kinder umringt.&#8221;</p>
<p>Die Bremerin Sigrid Stiering vom Verein &#8220;Lebenschance&#8221; hatte die Lehramtsstudentin auf die einfachen H&#228;user und Lebensbedingungen der Kinder und Lehrer vorbereitet, doch f&#252;r die 27-J&#228;hrige war es dennoch eine gewaltige Umstellung. &#8220;Schulter an Schulter schlafen bis zu 60 Kinder auf Matten in einem Raum.&#8221; Ihre Habseligkeiten, die pro Kind nicht mehr als eine T&#252;te umfassen, h&#228;ngen sie morgens an Haken an der Wand, neben den eingerollten, d&#252;nnen Matten. Auch das Essen bietet tagelang wenig Abwechslung.</p>
<p>Dennoch sind die Kinder im Vergleich zu vielen Gleichaltrigen privilegiert &#8220;Immer wieder stehen Frauen mit ihren T&#246;chtern oder S&#246;hnen vor der T&#252;r und flehen den Leiter, den Togoer Roger Sodji an, ihr Kind aufzunehmen, da sie es nicht mehr versorgen k&#246;nnen&#8221;, berichtet Rebecca Rath, Andere Jungen und M&#228;dchen seien Opfer der in dem Land weit verbreiteten Haltung, die Kinder eines neuen Partners nicht zu akzeptieren.</p>
<p>&#8220;Umso erstaunlicher ist es, dass es nicht trist und traurig in Badja zugeht.&#8221; Vielmehr unterst&#252;tzten sich die Kinder gegenseitig. Tief beeindruckt zeigte sich Rebecca Rath von der Fr&#246;hlichkeit der Waisen, die so gar nicht zu ihren Lebensumst&#228;nden zu passen scheint. Morgens unterrichtete Rebecca Rath Englisch, nachmittags Kunst &#8211; ein Fach, das die Kinder bislang &#252;berhaupt noch nicht kannten. Gemeinsam mit ihren Klassen versch&#246;nerte die Bremerin die Au&#223;enw&#228;nde der Schule.</p>
<p>Im vergangenen Herbst hatten Roger Sodji, der viele Jahre in Bremen lebte und dann nach Togo zur&#252;ckkehrte, sowie der Verein &#8220;Lebenschance&#8221; einen Landwirt &#8216;eingestellt. Mit diesem Fachmann bauen die Jugendlichen gerade eine bescheidene Obstplantage auf. Sie sollen die M&#246;glichkeit einer Ausbildung erhalten. Die M&#228;dchen k&#246;nnen den Beruf der Schneiderin in dem Kinderdorf erlernen.</p>
<p>F&#252;nf &#228;ltere Sch&#252;ler, darunter auch der etwa 15-j&#228;hrige Amen, haben derart gute Zeugnisse, dass Roger Sodji sie in Lome auf dem Gymnasium anmelden m&#246;chte. F&#252;r sie suchen Rebecca Rath und die Bremer Vereinsmitglieder noch Paten. F&#252;r die f&#252;nf Sch&#252;ler w&#228;re es, ganz nach dem Motto des Vereins, die Chance des Lebens.</p>
<p>Am Mittwoch, 5. M&#228;rz, h&#228;lt Rebecca Rath im Forum &#220;berseemuseum um 20 Uhr einen Vortrag &#252;ber das Dorf der Kinder. Weitere Informationen erteilt Sigrid Stiering unter der Telefonnummer 513661.</p>
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		<title>Eine Krankenstation f&#252;r Waisenkinder in Togo</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 22:04:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wp_admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bremer Verein &#8220;Lebenschance&#8221; hat mit Hilfe von Spenden ein kleines Dorf in Westafrika aufgebaut Von Karina Skwirblies BREMEN. &#8220;Malaria haben sie alle. So wie wir regelm&#228;&#223;ig die Grippe haben. Sie wird auch in der Station behandelt.&#8221; Sigrid Stiering ist vor kurzem von einer Reise nach Togo zur&#252;ckgekehrt, wo der <a href="http://www.togo-hilfe.de/eine-krankenstation-fuer-waisenkinder-in-togo/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Der Bremer Verein &#8220;Lebenschance&#8221; hat mit Hilfe von Spenden ein kleines Dorf in Westafrika aufgebaut</h3>
<h4>Von Karina Skwirblies</h4>
<p>BREMEN. &#8220;Malaria haben sie alle. So wie wir regelm&#228;&#223;ig die Grippe haben. Sie wird auch in der Station behandelt.&#8221; Sigrid Stiering ist vor kurzem von einer Reise nach Togo zur&#252;ckgekehrt, wo der Bremer Verein &#8220;Lebenschance&#8221; dank einer Einzelspende den Bau einer Krankenstation erm&#246;glicht hat. Zwar gibt es in dem kleinen Dorf 50 Kilometer n&#246;rdlich der Hauptstadt Lomé keinen Strom und kein flie&#223;end Wasser, doch die Krankenschwester Essi kann einige Krankheiten hier behandeln.</p>
<p>&#8220;Die Krankenstation ist f&#252;r unsere Kinder&#8221;, erkl&#228;rt Sigrid Stiering. In den vergangenen f&#252;nf Jahren habe der Verein ein Waisenkinderdorf aufgebaut, in dem heute 206 M&#228;dchen und Jungen zwischen drei und 16 .Jahren leben. Doch ebenso die D&#246;rfer aus der Umgebung solle die Krankenstation versorgen, dies sei Auflage der Regierung gewesen.</p>
<p>Bei ihrem Besuch in Togo hat die Vorsitzende von &#8220;Lebenschance&#8221; selbst noch einiges f&#252;r die Krankenstation gemacht. &#8220;Es sind zwei gro&#223;e R&#228;ume f&#252;r die Betten und sechs kleinere R&#228;ume. Einer f&#252;r die Krankenschwester, einer anderer soll k&#252;nftig ein Geb&#228;rraum werden. Als ich ankam, war noch keine Einrichtung vorhanden. Wir haben Betten und Matratzen bestellt.&#8221;</p>
<p>Sigrid Stiering arbeitete in Togo mit dem Ehepaar Adele und Roger Sodji Hand in Hand. Nachdem sie zw&#246;lf Jahre in Bremen gelebt haben, sind die Sodjis wieder in ihre Heimat Togo zur&#252;ckgekehrt. Durch ihre Initiative entstand der Verein &#8220;Lebenschance&#8221; und damit mehrere Projekte f&#252;r Waisenkinder in Togo. Das Waisenkinderdorf &#8220;Yovokope&#8221; wurde gebaut und eine eigene Schule, in der die Kinder bis zur 10. Klasse unterrichtet werden. Mit einer eigenen Landwirtschaft wird ein Gro&#223;teil der Ern&#228;hrung bestritten. Au&#223;erdem versorgt ein gro&#223;es Regenwasserbecken das Dorf mit Trinkwasser. Spenden in H&#246;he von rund 1.400 Euro pro Monat finanzieren die Hilfe f&#252;r die Waisenkinder.</p>
<p>&#8220;Sie lernen alle flei&#223;ig, denn sie haben keine Abwechslung&#8221;, erz&#228;hlt Sigrid Stiering. &#8220;Es gibt keinen Fernseher, kein Radio und keine Zeitung. Nur am Wochenende wird abends ein Film gezeigt, meistens aus China. Mit einem Generator betreiben sie den Projektor.&#8221; Auch Weihnachten werde sehr einfach gefeiert. &#8220;Mit Maismehl backen sie eine Art Schmalzgeb&#228;ck. Das ist der einzige Kuchen, den sie kennen. Es gibt mehr Fleisch zu essen und die Kinder bekommen Kleidung geschenkt, die wir in Bremen gesammelt haben.&#8221;</p>
<p>Kleidung, Bettw&#228;sche und Handt&#252;cher sucht der Verein auch jetzt f&#252;r die Kinder in &#8220;Yovokope&#8221;. Wer etwas spenden m&#246;chte, kann sich unter Telefon 23 77 76 mit dem Verein &#8220;Lebenschance&#8221; in Verbindung setzen. Spenden an das Konto Nummer 2022242 bei der Deutschen Bank (BLZ 29070024) sind jederzeit willkommen.</p>
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		<title>30 leere Koffer f&#252;r togoische Waisenkinder</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 18:55:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wp_admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[BREMEN (ROG). Nach einem Aufruf des Bremer Vereins &#8220;Lebenschance&#8221; hat die Vorsitzende Sigrid. Stiering &#252;ber 30 Koffer von unsern Lesern angeboten bekommen. Der Verein unterst&#252;tzt seit Jahren ein Waisenhaus in Togo mit 150 Kindern. Da Schulhefte, Papier und Stifte dort sehr teuer sind, hatte Sigrid Stiering um alte Koffer gebeten, <a href="http://www.togo-hilfe.de/30-leere-koffer-fur-togoische-waisenkinder/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BREMEN (ROG). Nach einem Aufruf des Bremer Vereins &#8220;Lebenschance&#8221; hat die Vorsitzende Sigrid. Stiering &#252;ber 30 Koffer von unsern Lesern angeboten bekommen. Der Verein unterst&#252;tzt seit Jahren ein Waisenhaus in Togo mit 150 Kindern. Da Schulhefte, Papier und Stifte dort sehr teuer sind, hatte Sigrid Stiering um alte Koffer gebeten, in denen sie Sachspenden nach Togo schicken kann. Ebenso wichtig sind Geldspenden. Selbst kleinere Betr&#228;ge k&#246;nnten das Leben in dem Kinderdorf verbessern. Die meisten Kinder haben ihre Eltern durch Malaria oder Aids verloren. Ohne Heimleiter Roger Sodji, der viele Jahre in Bremen lebte, und den Verein &#8220;Lebenschance&#8221; w&#252;rden viele Kinder nicht &#252;berleben. Spendenkonto: Deutsche Bank, BLZ: 290 700 24, Konto: 24 222 42, Stichwort &#8220;Waisenkinder in Togo&#8221;.</p>
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		<title>&#220;berleben im &quot;wei&#223;en Dorf&quot;</title>
		<link>http://www.togo-hilfe.de/uberleben-im-weisen-dorf/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 18:59:21 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Bremer Verein Lebenschance unterst&#252;tzt 150 Waisenkinder in Togo Von Rose Gerdts-Schiffler BREMEN. Yovo Kope, wei&#223;es Dorf, nennen die Togoer die kleine Siedlung in der N&#228;he von Lomé. Rund 150 Kinder leben in dem Dorf. Sie haben ihre Eltern durch Malaria oder Aids verloren, aber dennoch vergleichsweise Gl&#252;ck: Dank der Unterst&#252;tzung <a href="http://www.togo-hilfe.de/uberleben-im-weisen-dorf/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: verdana; font-size: small;"><strong>Bremer Verein Lebenschance unterst&#252;tzt 150 Waisenkinder in Togo</strong></span></p>
<p><span style="font-family: verdana; color: #000000; font-size: medium;"><span style="font-family: verdana; color: #000000; font-size: x-small;"><em>Von Rose Gerdts-Schiffler</em></p>
<p>BREMEN. Yovo Kope, wei&#223;es Dorf, nennen die Togoer die kleine Siedlung in der N&#228;he von Lomé. Rund 150 Kinder leben in dem Dorf. Sie haben ihre Eltern durch Malaria oder Aids verloren, aber dennoch vergleichsweise Gl&#252;ck: Dank der Unterst&#252;tzung des Bremer Vereins &#8220;Lebenschance&#8221; und Helfern vor Ort werden sie medizinisch versorgt, ern&#228;hrt und ausgebildet.</p>
<p>Bereits Mitte der 90er Jahre hatte Roger Sodji, ein gl&#228;ubiger Katholik aus Togo, der viele Jahre in Bremen lebte, 50 Hektar Land in seiner Heimat erworben. Sodji wuchs als Kind in &#228;rmlichen Verh&#228;ltnissen bei Verwandten auf. Seine Vergangenheit hat ihn nie losgelassen. So entstand eines Tages der Wunsch, mit der eigenen Familie aus Bremen zur&#252;ck nach Togo zu gehen, um dort ein Dorf f&#252;r Waisenkinder aufzubauen.<br />
In Bremen hatte Sodji zuf&#228;llig die pensionierte Verwaltungswirtin Sigrid Stiering kennen gelernt. Im Jahr 2000 gr&#252;ndeten Togoer und Bremer den Verein Lebenschance, um das Kinderprojekt voranzubringen. Vor Ort schloss sich Sodji schlie&#223;lich mit der Nichtregierungsorganisation &#8220;Association mieux etre pour tous&#8221; zusammen. Ein Jahr sp&#228;ter startete das Projekt mit 20 Kindern. &#8220;Inzwischen leben rund 150 Jungen und M&#228;dchen bei uns&#8221;, berichtet Sigrid Stiering, die erste Vorsitzende des Vereins &#8220;Lebenschance&#8221;.<br />
Die Bedingungen im Darf sind hart. Es gibt dort keinen Strom und kein, f&#252;r europ&#228;ische Verh&#228;ltnisse, sauberes Wasser. Betreuer und Kinder m&#252;ssen auf Regenwasser zur&#252;ckgreifen, das in Zisternen aufbewahrt wird. Die Waisen sind in drei gro&#223;en Schlafs&#228;len untergebracht und erhalten am Tag drei Mahlzeiten, die Stiering &#8220;als typisch f&#252;r die Region, aber leider wenig ausgewogen&#8221; bezeichnet.<br />
Doch die Kleinen werden medizinisch von der eigens angestellten Krankenschwester betreut, erhalten Schulunterricht und lernen landwirtschaftliche Grundfertigkeiten. Damit haben sie eine bessere Startchance als viele Kinder der Umgebung, die bei ihren Eltern in den D&#246;rfern leben. Die &#228;lteren Jugendlichen des Projekts k&#246;nnen sich in der Hauptstadt Lomé zu Sekret&#228;rinnen oder Z&#246;llnern ausbilden lassen. Inzwischen hat das Dorf einen so guten Ruf, dass die Dorfbewohner elternlose Kinder von weit her bringen. Ohne die Hilfe von Yovo Kope m&#252;ssten sie auf der Stra&#223;e leben oder sterben.<br />
Jedes Jahr f&#228;hrt ein Mitglied des Bremer Vereins nach Togo, um zu sehen, was mit den gespendeten Geldern aus Bremen in Yovo Kope geschieht. &#8220;Nat&#252;rlich auf eigene Kosten&#8221;, wie Sigrid Stiering betont. W&#228;hrend ihres dreiw&#246;chigen Besuches machte die Hitze nicht nur ihr, sondern sogar den Afrikanern zu schaffen. Stiering: &#8220;Alles braucht dort mehr Zeit als hier.&#8221;<br />
So wurde ihr Vorschlag, die 60 Ziegen des Dorfes in ein eingez&#228;untes Terrain zu verbannen, damit sie sich nicht st&#228;ndig im Gem&#252;segarten satt fressen und den Kindern damit wertvolle Vitamine verloren gehen, zwar positiv aufgenommen. &#8220;Aber es wird noch einige Monate dauern, bis das umgesetzt worden ist&#8221;, sagt die Pension&#228;rin.<br />
Herz und Motor des Hilfsprojektes in Togo ist weiterhin Roger Sodji. In Bremen sind es engagierte B&#252;rger und B&#252;rgerinnen, die das Dorf mit ihren Spenden am Leben halten. Die Waisenkinder von Yovo Kope k&#246;nnen nicht nur Geld gebrauchen, sondern auch Sachspenden. &#8220;Schulhefte, Stifte und Papier sind in Togo sehr teuer&#8221;, wei&#223; Sigrid Stiering, Gerne nimmt der Verein auch einfache Spiele wie Memory, Dame oder Springseile. Zudem werden gut erhaltene Sommerkleidung f&#252;r Kinder sowie franz&#246;sischsprachige Kinderb&#252;cher ben&#246;tigt, Und damit die Sachspenden auch verpackt werden k&#246;nnen, hat der Verein einen schier unersch&#246;pflichen Bedarf an alten Koffern.<br />
Kontakt: Sigrid Stiering, Telefon 513661, E-Mail: rstiering@nord-com.net</span></span></p>
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		<item>
		<title>Hoffnung f&#252;r die ganze Region</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 08:06:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wp_admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Bremer Verein brachte Hilfsg&#252;ter nach Togo / Spenden werden auch k&#252;nftig dringend gebraucht Von Karen Adamski Fahrr&#228;der, Schreibmaschinen, Schulm&#246;bel &#8211; der Container war schneller voll als erwartet. Geradezu haufenweise hatten die Bremer im vergangenen Sommer gespendet, nachdem der Verein &#8220;Lebenschance&#8221; um Unterst&#252;tzung f&#252;r zwei Projekte in Afrika gebeten hatte. Nun <a href="http://www.togo-hilfe.de/hoffnung-fuer-die-ganze-region/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Bremer Verein brachte Hilfsg&#252;ter nach Togo / Spenden werden auch k&#252;nftig dringend gebraucht</strong></h3>
<p><em>Von Karen Adamski</em></p>
<p>Fahrr&#228;der, Schreibmaschinen, Schulm&#246;bel &#8211; der Container war schneller voll als erwartet. Geradezu haufenweise hatten die Bremer im vergangenen Sommer gespendet, nachdem der Verein &#8220;Lebenschance&#8221; um Unterst&#252;tzung f&#252;r zwei Projekte in Afrika gebeten hatte. Nun waren zwei Mitglieder des Vereins in Togo, um daf&#252;r zu sorgen, dass alle Sachen auch dort landen, wo sie hin sollen. &#8220;Das war schon ein ziemliches Abenteuer&#8221;, sagt J&#246;rg Hilbert.</p>
<p>Gemeinsam mit dem Vereinsvorsitzenden Roger Sodji reiste er in die Hauptstadt Lomé, um dort den Container in Empfang zu nehmen und den Transport der Spenden in die Region Badja zu organisieren. Dort unterst&#252;tzt der Verein ein Waisenhaus, in dem 40 Kinder leben und mit 50 weiteren Kindern aus den umliegenden D&#246;rfern in einer neu aufgebauten Schule unterrichtet werden. Kurz vor der Ankunft des Containers allerdings begann die Regenzeit. &#8220;Dabei sahen die Stra&#223;en schon im trockenen Zustand so aus, als k&#246;nnten sie nicht von einem Lkw befahren werden&#8221;, staunt Hilbert immer noch.</p>
<p>Bis kurz vor dem Dorf ging alles gut, dann blieb der Lastwagen prompt im Schlamm stecken. Die Helfer aber lie&#223;en sich nicht entmutigen, warteten bis zum n&#228;chsten Morgen und schaufelten das Gef&#228;hrt wieder frei. Das n&#228;chste Problem: Wie sollte der Container von der Ladefl&#228;che gehoben werden? &#8220;Alles, was kaputt gehen k&#246;nnte, haben wir ausger&#228;umt&#8221;, sagt Hilbert. &#8220;Trotzdem hat es noch fast zwei Stunden gedauert, bis wir ihn mit Hilfe von Holzst&#228;mmen auf den Boden gezogen hatten. &#8221;</p>
<p>Die M&#252;he allerdings hat sich gelohnt. Dorfbewohner und Heimkinder waren begeistert von den Spenden, die Hilbert und Sodji mitbrachten. Bettw&#228;sche, Kleidung, Matratzen und M&#246;bel f&#252;r die Schule wurden aus dem Container gepackt. Vor allem aber viele, viele Fahrr&#228;der. &#8220;Damit ist die Verbindung zwischen den D&#246;rfern viel besser geworden&#8221;, sagt Sodji. Denn ein Auto besitzt in dem kleinen Ort niemand. Besonders gefreut haben d&#252;rfte sich einer der Lehrer aus Badja: Er musste bisher t&#228;glich 20 Kilometer zu Fu&#223; zur Arbeit gehen und kann die Strecke nun mit dem Rad zur&#252;cklegen.</p>
<p>Nebenbei halfen die Bremer, ein neues Schulgeb&#228;ude und eine Zisterne f&#252;r den Ort zu bauen. Das Haus f&#252;r die &#228;ltesten Sch&#252;ler besteht vorerst nur aus Bast und Stroh, langfristig soll es durch einen Steinbau ersetzt werden. &#8220;Aber da es dort immer warm ist, geht das erst mal&#8221;, sagt Hilbert. Eingerichtet wurde der Raum mit den M&#246;beln aus Bremen.</p>
<p>Noch ein weiteres Projekt wird von dem Bremer Verein finanziell unterst&#252;tzt: In Lomé werden junge Togolesen kostenlos zu Sekret&#228;rinnen. oder Zollarbeitern ausgebildet. Ihnen brachten die Bremer Computer und Schreibmaschinen mit. F&#252;r beide Projekte sind monatlich 700 Euro n&#246;tig. &#8220;Da wir nur ein kleiner Verein sind, sind wir auf Spenden angewiesen&#8221;, sagt Sigrid Stiering, die ebenfalls zu den aktiven Mitgliedern geh&#246;rt. Weitere Sachspenden kann der Verein derzeit nicht annehmen, Geld wird daf&#252;r umso dringender gebraucht. Dass es an der richtigen Stelle landet, davon ist Roger Sodji &#252;berzeugt: &#8220;Unser Projekt bedeutet Hoffnung f&#252;r die ganze Region.&#8221;</p>
<p>Wer sich f&#252;r die Arbeit des Vereins interessiert oder spenden m&#246;chte, erreicht Sigrid Stiering unter Telefon 513661. N&#228;here Informationen gibt es au&#223;erdem unter www.togo-hilfe.de.</p>
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		<item>
		<title>Viele Kinder haben nur ein einziges T-Shirt</title>
		<link>http://www.togo-hilfe.de/viele-kinder-haben-nur-ein-einziges-t-shirt/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 19:03:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wp_admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Simone Denell arbeitete in einem afrikanischen Waisenhaus Von Karen Adamski Kurz vor dem Ziel kamen die Zweifel. Sieben Wochen lang wollte Simone Denell in einem Waisenhaus in Togo bleiben &#8211; mitten im afrikanischen Busch, 70 Kilometer von der Hauptstadt entfernt und nur &#252;ber holprige Sandwege zu erreichen. Die letzten Kilometer <a href="http://www.togo-hilfe.de/viele-kinder-haben-nur-ein-einziges-t-shirt/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><strong>Simone Denell arbeitete in einem afrikanischen Waisenhaus</strong></h4>
<p><em>Von Karen Adamski</em></p>
<p>Kurz vor dem Ziel kamen die Zweifel. Sieben Wochen lang wollte Simone Denell in einem Waisenhaus in Togo bleiben &#8211; mitten im afrikanischen Busch, 70 Kilometer von der Hauptstadt entfernt und nur &#252;ber holprige Sandwege zu erreichen. Die letzten Kilometer brachte sie ein Jeep, weil andere Fahrzeuge die Wege kaum bew&#228;ltigen konnten. &#8220;Da habe ich mich dann gefragt: Wie komme ich hier weg, wenn was passiert?&#8221; Die Sorge war unbegr&#252;ndet. Simone Denell blieb tats&#228;chlich sieben Wochen &#8211; eine Zeit, an die sie sich gerne erinnert.</p>
<h4><strong>Hilfe vom Bremer Verein</strong></h4>
<p>Das Waisenhaus, in dem die frischgebackene Betriebswirtin arbeitete, wird von dem Bremer Verein &#8220;Lebenschance&#8221; finanziert. Vor einigen Jahren gr&#252;ndeten die Mitglieder die Einrichtung, um den zahlreichen Waisen in der extrem armen Region Badja zumindest eine Schulbildung zu erm&#246;glichen. Heute leben dort 75 Kinder. F&#252;r Simone Denell war das Waisenhaus der richtige Ort, um das zu verwirklichen, was sie ihren &#8220;afrikanischen Traum&#8221; nennt. &#8220;Mein Vater war beruflich viel in Afrika&#8221;, erz&#228;hlt die geb&#252;rtige Worpswederin. &#8220;Deshalb wollte ich schon lange das echte afrikanische Leben kennen lernen.&#8221;</p>
<p>Nach dem Diplom entdeckte sie zuf&#228;llig einen Zeitungsartikel &#252;ber das &#8220;Lebenschance&#8221;-Projekt. Sie rief den Vereinsvorsitzenden an und verabredete sich mit ihm. &#8220;Und dann ging es irgendwie ganz schnell. &#8221; Ende Januar bekam sie ihre Diplomurkunde, am 3. Februar sa&#223; sie im Flugzeug nach Togo. Bis dahin f&#252;hlte sie sich gut vorbereitet. Keine Frage &#8211; am Ziel w&#252;rde sie ein ganz einfaches Leben erwarten. Kein Telefon, kein Internetanschluss, kein Luxus. &#8220;Aber dann ist man doch erst mal erschrocken, wie arm die Menschen wirklich sind.&#8221;</p>
<h4><strong>Kein Strom, kein Wasser</strong></h4>
<p>Strom und Wasser gibt es in denn D&#246;rfchen nicht, Trinkwasser wird einmal in der Woche aus einem nahe gelegenen Fluss geholt. Es gibt nur wenige Toiletten und. kaum ausreichend Platz zum Schlafen, &#8220;Viele Kinder haben nur ein einziges T-Shirt, dass sie die ganze Woche tragen&#8221;, erz&#228;hlt Simone Denell. Um wenigstens dieses Problem aus der Welt zu schaffen, will sie nun Kinderkleidung sammeln und nach Togo schicken.</p>
<p>Trotz der Armut gew&#246;hnte Simone Denell sich schnell an den Alltag im Waisenhaus. Sie spielte mit den Kindern Fu&#223;ball und malte mit ihnen Bilder, die sie in den Klassenzimmern aufh&#228;ngte. Sie half im Franz&#246;sischunterricht, gab Nachhilfe oder sang mit den Kindern. &#8220;Dabei merkt man, wie gutes ihnen trotz allem geht&#8221;, sogt sie. Bei aller Einfachheit sei das Leben in Badja erstaunlich gut organisiert.</p>
<p><strong><strong>Vier Klassenzimmer</strong></strong></p>
<p>Trotzdem: &#8220;Ohne das Waisenhaus h&#228;tten die Kinder wahrscheinlich kein Dach &#252;ber dem Kopf und k&#246;nnten nicht zur Schule gehen&#8221;, sagt sie. &#8220;So kriegen sie drei Mahlzeiten am Tag und haben jemanden, der sich um sie k&#252;mmert.&#8221; Finanziert wird das Heim mit den Spenden, die der Verein sammelt. In den vergangenen Jahren haben die Bremer viel erreicht: Unterrichtet wird inzwischen in vier aus Stein gemauerten Klassenr&#228;umen, die mit Fensterl&#228;den gegen den Sturm gesch&#252;tzt sind. Zuletzt ist eine neue K&#252;che gebaut worden. Nun sollen zus&#228;tzliche Schlafr&#228;ume und neue Toiletten entstehen.</p>
<p>Vielleicht wird Simone Denell die Fortschritte irgendwann selbst begutachten k&#246;nnen. &#8220;Ich denke viel an die Kinder&#8221;, erkl&#228;rt sie, &#8220;deshalb m&#246;chte ich unbedingt noch mal hinfahren.&#8221; Wer sich f&#252;r die Arbeit des Vereins &#8220;Lebenschance&#8221; interessiert und Geld oder Kinderkleidung spenden m&#246;chte, findet auf der Internetseite www.togo-hilfe.de Informationen und Ansprechpartner.</p>
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		<title>Die Hoffnung kostet 700 Euro im Monat</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 19:05:35 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Bremer Verein sorgt daf&#252;r , dass Waisenkinder in Togo ein Zuhause haben und zur Schule gehen k&#246;nnen Von Karen Adamski Der Tuschkasten war ein voller Erfolg. &#8220;Die Kinder kannten so etwas gar nicht&#8221;, sagt Kai Uwe Bohn. Stolz halten die Grundsch&#252;ler nach dem Malunterricht ihre selbst gemalten Werke in <a href="http://www.togo-hilfe.de/die-hoffnung-kostet-700-euro-im-monat/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Bremer Verein sorgt daf&#252;r , dass Waisenkinder in Togo ein Zuhause haben und zur Schule gehen k&#246;nnen</strong></p>
<p><em>Von Karen Adamski</em></p>
<p>Der Tuschkasten war ein voller Erfolg. &#8220;Die Kinder kannten so etwas gar nicht&#8221;, sagt Kai Uwe Bohn. Stolz halten die Grundsch&#252;ler nach dem Malunterricht ihre selbst gemalten Werke in die Kamera des deutschen Fotografen. Das Bild ist eines von vielen, die die Mitglieder des Vereins &#8220;Lebenschance&#8221; von ihrer letzten Reise aus Togo mitgebracht haben: Dort unterst&#252;tzt die Bremer Initiative ein Kinderheim. 30 Waisen bekommen mit ihrer Hilfe nun regelm&#228;&#223;ige Mahlzeiten und eine Schulausbildung.</p>
<p>Die Hilfe der Bremer wird dringend gebraucht. Togo ist eines der &#228;rmsten L&#228;nder der Welt. Die Trinkwasserversorgung auf dem Land ist zum Teil katastrophal. Oft ist weit und breit keine Schule vorhanden oder die Familien k&#246;nnen das Schulgeld nicht bezahlen. Arbeitslosigkeit, Trockenheit und Hunger beherrschen den Alltag. Es gibt viele Kinder ohne Eltern, die kaum versorgt werden. &#8220;Die Armut ist unvorstellbar gro&#223;&#8221;, sagt Kai Uwe Bohn, der f&#252;r die &#214;ffentlichkeitsarbeit des kleinen Vereins zust&#228;ndig ist.</p>
<p>In der Region Badja n&#246;rdlich der Hauptstadt Lome allerdings haben die Menschen wieder Hoffnung. Seit inzwischen zwei Jahren unterst&#252;tzt &#8220;Lebenschance&#8221; hier das Waisenhaus und die dazu geh&#246;rige Schule. Beide Einrichtungen bestehen seit Mitte der neunziger Jahre. Gegr&#252;ndet wurden sie ebenfalls von einem Bremer: Roger Sodji, geb&#252;rtiger Togolese, hatte 1995 in seiner Heimat ein St&#252;ck verwildertes Land gekauft und Schule und Waisenhaus gebaut. Er besucht das Projekt regelm&#228;&#223;ig, hilft beim Bau neuer Geb&#228;ude und sorgt daf&#252;r, dass die Spenden auch wirklich dort ankommen, wo sie hin sollen.</p>
<p>&#8220;Es ist unglaublich, was wir in den vergangenen Jahren alles auf die Beine gestellt haben&#8221;, sagt Siegrid Stiering, die ebenfalls zu den aktiven Mitgliedern des Vereins geh&#246;rt.</p>
<p>Inzwischen werden vier Schulklassen in Badja unterrichtet. 30 Waisen leben in der Einrichtung, insgesamt besuchen 100 Sch&#252;ler die Schule. Nicht alle kommen t&#228;glich zur Schule &#8211; oft sind die Kinder vor Hunger zu entkr&#228;ftet, um den Schulweg zur&#252;cklegen zu k&#246;nnen.</p>
<p>Die Geb&#228;ude sind nur mit dem N&#246;tigsten ausgestattet, flie&#223;endes Wasser gibt es nicht. Seit dem vergangenen Sommer allerdings hat sich eine Menge getan. Damals schickte der Verein einen ganzen Container voller Hilfsg&#252;ter nach Badja &#8211; mit Schulm&#246;beln, Kleidung, Matratzen. Und mit vielen, vielen Fahrr&#228;dern: Sie machen die Verbindung zwischen den D&#246;rfern besser, denn ein Auto hat in dem kleinen Ort niemand. Besonders f&#252;r die Lehrer, die aus umliegenden Orten kommen, sind die R&#228;der eine gro&#223;e Erleichterung &#8211; einer von ihnen legte seinen 20 Kilometer langen Weg zur Arbeit bislang zu Fu&#223; zur&#252;ck. Und zwar t&#228;glich.</p>
<p>Um den Empfang der Spenden zu organisieren, reisten im vergangenen Sommer zwei Vereinsmitglieder nach Togo. Sie nutzten den Aufenthalt, um eine Zisterne und ein zweites Schulgeb&#228;ude zu bauen. Es besteht allerdings bisher nur aus Bast und Stroh &#8211; eine Notl&#246;sung, bis genug Geld f&#252;r ein stabiles Steinhaus da ist. Die Felder rund um die Schule werden landwirtschaftlich genutzt, so dass die Versorgung der Kinder gesichert ist. Zum ersten Mal wurden in diesem Jahr auch Ananas angepflanzt, die nicht f&#252;r den Eigenbedarf gedacht sind, sondern verkauft werden sollen, erz&#228;hlt Siegrid Stiering.</p>
<p>Das Landesamt f&#252;r Entwicklungszusammenarbeit spendete einen Traktor, den der Verein im Januar verschiffte. Er erleichtert die Arbeit auf den Feldern enorm. Zudem finanzierte eine Bremer Stiftung den Bau eines Regenwasser-R&#252;ckhaltebeckens. Das dort aufgefangene Wasser dient zur Bew&#228;sserung der Felder und als Brauchwasser. Nutzen d&#252;rfen es nicht nur die Schulkinder, sondern die gesamte Bev&#246;lkerung der Region. &#8220;Jetzt geht es dort wirklich voran&#8221;, sagt Siegrid Stiering.</p>
<p>Das gilt auch f&#252;r das zweite, ebenfalls von Sodji auf die Beine gestellte Projekt, das die &#8216;; Bremer finanzieren: In der Hauptstadt Lome werden junge Togolesen kostenlos zu Sekret&#228;rinnen und Zollarbeitern ausgebildet. Ihnen brachten die Bremer im vergangenen Jahr Computer und Schreibmaschinen mit. Es ist die einzige kostenlose Ausbildung in der Hauptstadt. &#8220;Bereits vier Jahrg&#228;nge haben die Ausbildung abgeschlossen&#8221;, sagt Kai Uwe Bohn. &#8220;Und bis jetzt haben auch alle Arbeit gefunden.&#8221; 35 Ausbildungspl&#228;tze gibt es in jedem Jahr, f&#252;r den n&#228;chsten Durchgang liegen bereits 150 Anmeldungen vor.</p>
<p>Mit dem Erreichten aber geben sich die Bremer noch l&#228;ngst nicht zufrieden. Als n&#228;chstes soll in Badja eine Gesundheitsstation entstehen. &#8220;Wenn man da jemanden h&#228;tte, der zumindest medizinische Grundkenntnisse mitbringt, dann w&#228;re den Kindern schon geholfen&#8221;, sinniert Siegrid Stiering.</p>
<p>Bisher k&#246;nnen auch eigentlich harmlose Krankheiten oder Verletzungen kaum behandelt werden &#8211; das n&#228;chste Krankenhaus ist weit weg und au&#223;erdem unbezahlbar. Langfristig hoffen die Bremer au&#223;erdem, die Landwirtschaft rund um das Waisenhaus so sehr in Gang zu bringen, dass sich das Projekt mit den Ertr&#228;gen selbst finanzieren kann.</p>
<p>Bis dahin aber ist Geld aus Deutschland n&#246;tig. Wenn auch nicht viel: Lediglich 700 Euro kostet die Finanzierung beider Projekte, inklusive der Geh&#228;lter f&#252;r Lehrer, Hausmeister und Erzieher. Dennoch k&#228;mpft der Verein immer wieder darum, die Summe zusammen zu bekomdie jeden Monat einen Betrag von beispielsweise zehn Euro &#252;berweisen&#8221;, sagt Kai Uwe Bohn. &#8220;Das ist so wenig, dass man es kaum sp&#252;rt &#8211; aber es bewegt eine Menge.&#8221;</p>
<p>Noch m&#252;ssen die Vereinsmitglieder immer wieder Spender mobilisieren, Antr&#228;ge schreiben, bei Firmen um Unterst&#252;tzung f&#252;r ihre Projekte bitten. Das kostet eine Menge Energie. &#8220;Aber der Erfolg gibt uns Recht&#8221;, sagt Kai Uwe Bohn. &#8220;Und es macht Mut, dass man auch andere Leute dazu bewegen kann, sich zu engagieren.&#8221;</p>
<p>Auch Siegrid Stiering hat ihr Engagement noch keine Sekunde bereut. &#8220;Mit vergleichsweise wenig Geld haben wir so viel bewegen k&#246;nnen&#8221;, sagt sie. &#8220;Es kostet Zeit und Kraft &#8211; aber man kriegt auch ganz viel zur&#252;ck. Weil man sieht, dass es funktioniert.&#8221;</p>
<p>Wer noch mehr &#252;ber den Verein &#8220;Lebenschance&#8221; wissen oder mit den Mitgliedern Kontakt aufnehmen m&#246;chte, findet unter der Internetadresse www.togo-hilfe.de ausf&#252;hrliche Informationen. Spenden sind bei der Bank 24, Bankleitzahl 290 700 24, Kontonummer 20 222 42 willkommen. Sachspenden kann der Verein zurzeit leider nicht annehmen.</p>
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		<title>Hilfe, die wirklich ankommt</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 19:08:14 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Bremer Verein engagiert sich f&#252;r Waisen in Togo / Zwei Projekte (eb) Hilfe leisten, die wirklich ankommt &#8211; das erhoffen sich viele Menschen, die, f&#252;r Projekte in Afrika , spenden oder sich ehrenamtlich engagieren. Dass das funktioniert, hat der Verein &#8220;Lebenschance&#8221; aus Bremen mit gerade, einmal zw&#246;lf. Mitgliedern in den vergangenen <a href="http://www.togo-hilfe.de/hilfe-die-wirklich-ankommt/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><strong>Bremer Verein engagiert sich f&#252;r Waisen in Togo / Zwei Projekte</strong></h4>
<p>(eb) Hilfe leisten, die wirklich ankommt &#8211; das erhoffen sich viele Menschen, die, f&#252;r Projekte in Afrika , spenden oder sich ehrenamtlich engagieren. Dass das funktioniert, hat der Verein &#8220;Lebenschance&#8221; aus Bremen mit gerade, einmal zw&#246;lf. Mitgliedern in den vergangenen Jahren bewiesen.</p>
<p>Normalerweise landen Waisen in Togo automatisch auf der Verliererstra&#223;e. Schul- und Berufsausbildung sind dort kostenpflichtig &#8211; doch weil niemand f&#252;r sie z&#228;hlt, gehen sie meist einer aussichtslosen Zukunft entgegen. Dieses Los trifft viele Kinder und Jugendliche, denn die Sterblichkeitsrate durch Krankheiten wie Aids ist hoch.</p>
<p>Der in Bremen lebende Togoer Roger Sodji wollte sich mit dieser Tatsache nicht abfinden, 1995 kaufte er in Privatinitiative einige Hektar Land in der Region Badja, um dort einfache Schulgeb&#228;ude und ein Wohnhaus errichten zu lassen. Heute werden dort rund 50 Waisenkinder unter richtet. In einem weiteren Vorhaben erhalten erwachsene Waisenkinder in Lomé die M&#246;glichkeit: einer kostenlosen Berufsausbildung &#8211; f&#252;r Togo einzigartig. Dass ,&#8217; alle Absolventen bislang im Anschluss eine Besch&#228;ftigung fanden, spornte die &#8220;Lebenschance&#8221;-Vertreter zus&#228;tzlich an.</p>
<p>&#8220;Unser wichtigstes Anliegen ist, die festen Kosten der beiden Projekte in Badja und in Lomé zu decken&#8221;, sagt Sigrid Stierung vom Verein. &#8220;Schon mit geringen Mitteln ist dort viel zu erreichen. Um beide Projekte am Laufen zu halten, m&#252;ssen monatlich 700 Euro zusammenkommen. Wir freuen uns deshalb &#252;ber alle Menschen, die sich entschlie&#223;en, zu helfen.&#8221; Denn schon wenn viele B&#252;rger regelm&#228;&#223;ig einen kleinen Beitrag leisten, ist das langfristige &#220;berleben der beiden Projekte gesichert.</p>
<p>Weitere Informationen gibt es unter Telefon (04 21) 5l 36 61 oder im Internet unter www.togo-hilfe.de. Spendenkonto: 2022242, BLZ 29070024, Deutsche Bank AG.</p>
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		<title>Container auf die Reise geschickt</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 08:04:28 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Hilfsg&#252;ter f&#252;r Kinder in Togo (hf) Eine gro&#223;e Resonanz aus der Bev&#246;lkerung hatte der Aufruf des Vereins Lebenschance (wir berichteten). Bremer B&#252;rgerinnen und B&#252;rger brachten haufenweise Spenden f&#252;r los Hilfsprojekt f&#252;r Waisen im afrikanischen Togo. Der Container, mit dem per Schiff wichtige Hilfsg&#252;ter von der Hansestadt in den westafrikanischen Staat <a href="http://www.togo-hilfe.de/container-auf-die-reise-geschickt/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Hilfsg&#252;ter f&#252;r Kinder in Togo</strong></h3>
<p>(hf) Eine gro&#223;e Resonanz aus der Bev&#246;lkerung hatte der Aufruf des Vereins Lebenschance (wir berichteten). Bremer B&#252;rgerinnen und B&#252;rger brachten haufenweise Spenden f&#252;r los Hilfsprojekt f&#252;r Waisen im afrikanischen Togo.</p>
<p>Der Container, mit dem per Schiff wichtige Hilfsg&#252;ter von der Hansestadt in den westafrikanischen Staat gebracht werden sollen, wurde schneller als erwartet gef&#252;llt. Fahrr&#228;der, Schreibmaschinen, gebrauchte Computer, B&#252;romaterial, Decken, Werkzeuge und vieles mehr, an dem es in Togo mangelt, wurden gesammelt. &#8220;Wir waren &#252;berw&#228;ltigt von der gro&#223;en Hilfsbereitschaft der Menschen&#8221;, freut sich Roger Sodji.</p>
<p>Der Vorsitzende des Vereins Lebenschance lud zusammen mit J&#246;rg Hilbert die letzten Hilfsg&#252;ter in den Container. In knapp vier Wochen sollen sie in Togo eintreffen. Durch die&#8217; Initiative Lebenschance haben rund 40 Waisenkinder in der Region Badja, 80 Kilometer von der Hauptstadt Lome entfernt, ein neues Zuhause gefunden. Sie werden mit- 50 weiteren Kindern aus umliegenden D&#246;rfern in einer neu aufgebauten Schule unterrichtet und bekommen dort regelm&#228;&#223;ige Mahlzeiten.</p>
<p>Interessierte k&#246;nnen sich im Internet unter www.togo-hilfe.de noch weiter informieren.</p>
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		<title>Schaukel war eine gute Idee</title>
		<link>http://www.togo-hilfe.de/schaukel-war-eine-gute-idee/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 07:59:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wp_admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur vier Wochen war sie in Togo. Aber die junge Bremerin Philine Pittner hat dort bleibende Spuren hinterlassen. Spuren, auf die sich die Kinder einer von Bremern unterst&#252;tzten Schule in der Region Badja jeden Tag wieder begeistert begeben. Denn was die 20-j&#228;hrige Studentin den Kindern mitgebracht hatte, war eine gute Idee: Sie baute eine gro&#223;e Autoreifen-Schaukel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Die junge Bremerin Philine Pittner half vier Wochen in einer Schule in Togo</strong></h3>
<p><em>Von unserer Redakteurin Margeritha Gries</em></p>
<p>Nur vier Wochen war sie in Togo. Aber die junge Bremerin Philine Pittner hat dort bleibende Spuren hinterlassen. Spuren, auf die sich die Kinder einer von Bremern unterst&#252;tzten Schule in der Region Badja jeden Tag wieder begeistert begeben. Denn was die 20-j&#228;hrige Studentin den Kindern mitgebracht hatte, war eine gute Idee: Sie baute eine gro&#223;e Autoreifen-Schaukel.</p>
<p>Seit seiner Fertigstellung steht das f&#252;r die dortigen Kinder v&#246;llig neue Spielger&#228;t selten still. &#8220;Es war sehr bewegend zu sehen, wie sie erst neugierig, dann &#228;ngstlich und dann einfach gl&#252;cklich waren&#8221; erz&#228;hlt Philine Pittner, &#8220;die Schaukel wurde zum Symbol f&#252;r Lebensfreude. &#8221; Sie war wirklich froh, dass sie so gut aufgepasst hatte, als ihr Vater einst mit wenigen Mitteln eine &#228;hnliche Schaukel f&#252;r seine Kinder in Bremen gebaut hatte. Die gekreuzten Tr&#228;gerelemente wurden solide einbetoniert. &#8220;Und an Material brauchten wir ja nur f&#252;nf Baumst&#228;mme, Seile und Autoreifen.&#8221;</p>
<p>Die junge Bremerin hat in Togo mit den Kindern in einem einfachen Steinhaus ohne flie&#223;endes Wasser gelebt, und auf harten Matten geschlafen. &#8220;Ich liebe Kinder, will Grundschullehrerin werden und wollte schon immer einmal nach Afrika&#8221;. Dass sich dieser Wunsch nun erf&#252;llte und sie als Praktikantin nach Togo gehen konnte, verdankt sie dem Verein Lebenschance. Er wurde, wie berichtet, im vergangenen Jahr von dem in Bremen lebenden Togolesen Roger Sodji und seiner Frau Adele sowie einer Reihe engagierter Bremer gegr&#252;ndet.</p>
<p>Ziel des Bremer Vereins ist die Unterst&#252;tzung eines Projekts, dass Roger Sodji in seiner Heimat ins Leben rief: In der Region Badja, n&#246;rdlich von Lome, baute er eine Schule f&#252;r rund 50 Waisenkinder, von denen etwa 20 auch in der Schule leben und betreut werden. Tr&#228;ger ist die ebenfalls von Sodji gegr&#252;ndete &#8220;Association Mieux Etre Pour Tous&#8221; (Mehr Lebensqualit&#228;t f&#252;r alle).</p>
<p>In Togo gibt es eine Schulpflicht, erl&#228;utert Sigrid Stiering vom Vorstand des Bremer F&#246;rdervereins Lebenschance, aber viele Familien k&#246;nnen das Schulgeld nicht bezahlen. Der Unterricht in der Schule in Badja kostet nichts &#8211; und doch kommen manche Kinder nicht jeden Tag. &#8220;Die Schulwege sind weit&#8221;, sagte Philine Pittner, &#8220;und die Kinder sind oft vor Hunger so entkr&#228;ftet, dass sie ihn nicht schaffen.&#8221;</p>
<p>So geh&#246;rt es zu den Zielen von Roger Sodji, auf Dauer zumindest eine t&#228;gliche Schulspeisung f&#252;r alle anzubieten. Die 30 ausw&#228;rtigen Sch&#252;ler d&#252;rfen bisher nur einmal in der Woche zulangen.</p>
<p>Was w&#228;re daf&#252;r n&#246;tig? Nur ein ganz klein wenig Geld. Denn in Togo bringen selbst kleine Spenden schon Segen. Lehrer, Hausmeister und Pflegekr&#228;fte arbeiten f&#252;r ein Monats-Gehalt von umgerechnet je 46 Euro, die Verpflegung der 20 rund um die Uhr betreuten Kinder kostet monatlich 76 Euro. &#8220;Wenn es auch f&#252;r die anderen t&#228;glich Essen g&#228;be, dann w&#228;re der Anreiz gr&#246;&#223;er, trotz Ermattung und weiter Wege zur Schule zu kommen&#8221;, meint Philine Pittner.</p>
<p>Lernen lohnt sich &#8211; das wissen die 20 jungen Togolesen, die in einem zweiten von Sodji gegr&#252;ndeten Projekt betreut werden. In einem Ausbildungsb&#252;ro der Hauptstadt Lome machen Lehrer sie f&#252;r die T&#228;tigkeit als Sekret&#228;rin oder Zollarbeiter fit. &#8220;Nach der einj&#228;hrigen Ausbildung mit Diplom bekommen alle sofort eine Stelle. &#8221; Die Bremer Helfer staunen immer wieder, wie viel in Togo mit wenig Geld zu machen ist. F&#252;r beide Projekte sind monatlich nur 600 Euro n&#246;tig. Und der Bau des dringend n&#246;tigen zweiten Schulgeb&#228;udes w&#228;re zum Beispiel mit ein- bis zweitausend Euro m&#246;glich.</p>
<p>So viel wird noch gebraucht. &#8220;Am dringendsten ein Trecker, damit die Arbeiten auf dem 50 Hektar gro&#223;en Gel&#228;nde rund um die Schule fortgesetzt werden k&#246;nnen. Der alte ist kaputt gegangen. &#8221; Das Land wird gerodet und urbar gemacht, damit &#8211; nicht zuletzt zur Versorgung der Kinder &#8211; Mais und Maniok angeplanzt werden k&#246;nnen. Dieses Projekt erm&#246;glichte das Bremer Landesamt f&#252;r Entwicklungszusammenarbeit mit einer Zuwendung von 2500 Euro. Brunnen w&#252;rden helfen, die bisher katastrophale Trinkwasserversorgung zu verbessern.</p>
<p>Danke hei&#223;t in der Ewe-Sprache: Apke. Das hat die junge Bremerin Philine gelernt. Deshalb nun das Wichtigste: Wer helfen will, kann es selbst schon mit einer kleinen Spende tun. Der Verein Lebenschance hat die Kontonummer 2022242 bei der Deutschen Bank, Bankleitzahl: 29070024. Au&#223;erdem sind auch Sachspenden willkommen: Kinderkleidung, Spielzeug, Handt&#252;cher, Hefte, Bleistifte, Malpapier und Buntstifte sowie B&#252;romaterialien und gebrauchte Computer f&#252;rs Ausbildungsb&#252;ro. Und, wie gesagt: ein Traktor, gern gebraucht. Per Container und Schiff werden die Spenden dann nach Togo gebracht. Alles N&#228;here bei Konsulats-Mitarbeiterin Ina Machewitz, Telefon 369 11 94.</p>
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